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August Macke

August Macke

Der Maler August Macke, geboren am 3. 1. 1887 in Meschede im Hochsauerland, wuchs jedoch in Köln und in Bonn auf. Im Alter von 15 Jahren begann er zu malen, zuerst Zeichnungen und Aquarelle von Tieren, zu denen dann noch Landschaftsbilder und Porträts kamen.

Obwohl er nur wenige Jahre hatte, um sein malerisches Talent auszubilden und in Bilder umzusetzen, sind in seiner Zeit als Maler immerhin 77 Skizzenbücher entstanden. Er lernte auf seinen Reisen den Impressionismus kennen und malte Bilder, die vom Licht dominiert wurden und deren Formen sich vereinfachten.

Als Begründer der Künstlergruppe „Der blaue Reiter“ hatte er Kontakt zu vielen großen Künstlerkollegen seiner Zeit, deren Stil auch seine Arbeitsweise maßgeblich beeinflusste. Besonders zu nennen ist in diesem Zusammenhang neben Cezanne, Kandinsky, Korinth, Manet und anderem Franz Marc, mit dem ihn eine enge Freundschaft verband.

Nach mehreren Reisen und einer Übersiedlung in die Schweiz, der eine besonders fruchtbare Schaffensperiode folgte, unternahm er seine berühmte Tunis-Reise zusammen mit Paul Klee und Louis Moilliet. Wer kennt nicht die vom Licht durchfluteten Aquarelle, die er von dieser Reise mitbrachte – Kairouan, Landschaft bei Hammamet – um nur zwei zu nennen.

Sein letztes Bild hatte den Titel „Der Abschied“, war in düsteren Farben gemalt und schien, als hätte er geahnt, dass er am 26.9.1914 auf einem Schlachtfeld in Frankreich fallen würde. Trotzdem er nur 27 Jahre alt wurde, hat er der Nachwelt unvergessliche Bilder geschenkt.