Albrecht Dürer, der Jüngere, wie er korrekt hieß, stammte aus Nürnberg und wurde als drittes von 18 Kindern, von denen jedoch nur drei überlebt haben, am 21.05.1471 geboren. Der Vater war ein erfolgreicher Goldschmied und bildete seinen Sohn auch in diesem Handwerk aus. Der Junge zeigte schon früh sein zeichnerisches Talent, wie man an einem Selbstporträt des 13jährigen gut erkennen kann.
Sein Ruf als einzigartiger Maler, dessen Werke Bahn brechend für seine Zeit waren und die Jahrhunderte überdauert haben, begründete sich auch auf seiner Darstellungsweise der einfachen Dinge, wie das bekannte Bild des Feldhasen eindrucksvoll beweist.
Nach Eröffnung seiner Werkstatt in Nürnberg im Jahre 1497 hat er in den ersten Jahren viele Porträts und Selbstporträts geschaffen, aber auch Landschaftsaquarelle. Er war auch in dieser Hinsicht ein Pionier, denn die Aquarellmalerei galt in dieser Zeit nicht so viel wie ein Ölbild. Später widmete er sich auch dem Kupferstich und dem Holzschnitt.
Seine Signatur, das bekannte große A mit dem untergestellten D war in dieser Zeit ebenfalls ein Novum, denn er kennzeichnete seine Bilder mit diesem Monogramm, was bald schon von anderen nachgeahmt wurde, denn vorher war es nicht üblich.
In der Folgezeit schuf er eine Fülle von Arbeiten, die in der Ausführung und Feinheit der Darstellung ihresgleichen suchen, später dann auch inspiriert von seinen Reisen nach Venedig, wo ihn vor allem Giovanni Bellini nachhaltig beeindruckte und dessen Farbigkeit in seinen Bildern Niederschlag fand. -
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Albrecht Dürer war eine bekannte und erfolgreiche Persönlichkeit seiner Zeit und seine Auftraggeber reichten bis hinauf zu Kaiser Maximilian, Dürer war Ratsherr in Nürnberg, sogar die Stadt Venedig bot ihm ein Jahresgehalt, wenn er bliebe.
Nach einer Malaria Erkrankung starb er überraschend am 6. April 1528, nach einem Leben voller Schaffenskraft und hinterließ der Menschheit seine unsterblichen Werke.